Der Naturschutzbund NABU möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.
NABU-Infohotline
Tel. 030 – 284 984 – 6000
Montag bis Freitag: 9.00 – 16.00 Uhr
Im Rheiderland wollen wir an der
Bohrinsel in Dyksterhusen die Einzigartigkeit des Nationalpark Wattenmeer erleben. Wir laufen von der Salzwiese aus direkt auf den Meeresgrund, spüren den Schlick unter unseren Füssen und den frischen Wind in unseren Haaren. Wir nehmen die besondere
Pflanzen- und Tierwelt unter die Lupe und entdecken jede Menge
verstecktes Leben im Watt.
Ab 6 Jahren
Treffpunkt: Bohrinsel Gemeinde Jemgum/Dyksterhusen, Wattweg
Wann: 8. August von 13-15 Uhr
Kosten: 5 Euro, für NABU-Mitglieder 3 Euro
Anmeldung: www.nabu-ostfriesland.de/naturschutzjugend/
Kurze Hose, evtl. Ersatzkleidung sollten dabei sein!
Eine "Waschstraße", zum Füße-Reinigen, haben wir dabei.
An unserem Stand zum Thema Naturgarten gibt es viele nützliche Ratschläge und Tipps, wie man seinen Garten lebendig, bunt pflegeleicht gestalten kann. Im Angebot sind außerdem unterschiedlichste heimische Stauden, denn diese locken viele Insekten und damit auch Vögel in den Garten
Die Ems ist einer der drei tidebeeinbeflussten Flüsse Niedersachsens. Ihre Flussmarschen mit Röhrichten und teils extensiv bewirtschafteten Vordeichwiesen sind ein bedeutendes Brut- und Rastgebiet für viele Vögel.
Die Kutterexkursion bietet uns die Möglichkeit, die vielen Vögel an der Ems und die Schafe auf dem Deich einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu beobachten. Graugänse äsen in den Wiesen oder schwimmen in Reih und Glied vor uns auf der Ems. Enten fliegen scharenweise auf oder in langen Linien über das Wasser. Mit etwas Glück können wir auf der Emsinsel Hatzumer Sand eine Rohrweihe auf ihren Beutezug beobachten oder Brachvögel, die im Schlick nach Leckerbissen stochern. Nonnengänse, Lachmöwen und Goldregenpfeifer werden sicher für einen unvergessenen Eindruck sorgen. Aber nicht nur die Beobachtung der Vögel wird für gute Laune an Bord sorgen, auch das besondere Licht der Sonne, das sich im Wasser spiegelt, wird alle verzaubern.
Ort: Jemgum/Ditzum
Veranstalter: NABU Rheiderland
Treffpunkt: Ditzum Hafen (53.317059, 7.281424)
Kosten: Erw. 20,- € Kinder 10,- €
Anmeldung: Edzard Busemann Tel. 04953-921585 Mail: [email protected]
Wir beraten unverbindlich und kostenlos: [email protected]
Schon seid Jahren geht in Deutschland die biologische Vielfalt deutlich zurück, sowohl in der freien Landschaft wie auch im Siedlungsbereich. Flächenversiegelung, intensive Landnutzung, Einsatz von Pestiziden spielen dabei eine große Rolle. Angesichts dieser Entwicklung können Gärten eine wichtige Rolle spielen, den Trend umzukehren, wenn sie naturnah strukturreich und nachhaltig gestaltet sind. Schon mit wenig Aufwand lässt sich viel bewirken.
An kaum einer Stelle ist es so einfach, etwas für Artenvielfalt und Umwelt zu bewirken: Man muss nur weniger tun, um Gärten lebendiger zu machen. Doch viele tun sich schwer, ein bisschen mehr Wildnis zuzulassen.
Ein akkurat gekürzter Rasen ist für viele Menschen nach wie vor das Schönheitsideal für ihren Garten. Dabei ist Rasenmähen ist ein Rückschlag für die Artenvielfalt. Es bedeutet Tod für Larven, Raupen und Grashüpfer.
Rund 17 Millionen Privatgärten gibt es in Deutschland, das ist grob geschätzt mehr Fläche als die Landfläche aller Nationalparke in Deutschland. Also gibt es ein großes Potenzial, etwas für die Artenvielfalt zu tun. Naturnahe Gärten helfen vielen Arten als kleine Biotope und bieten wertvolle Lebensräume.
Die Ems-Dollart-Region bietet einer großen Vielzahl von Zugvögeln einen Zwischenrastplatz. Das Spektrum reicht von großen Schwärmen von Wildgänsen, weit ziehenden Watvögeln, die aus den arktischen Brutgebieten bis nach Westafrika ziehen bis zu Greifvögeln und Reihern aus Polen, dem Baltikum oder Skandinavien. Die großflächigen Wiesen und die Wattflächen des Nationalpark Wattenmeer bieten ihnen die notwendigen Futterreserven ihre weiten Reisen.
Bei einem Ausflug zu den interessanten Beobachtungspunkten wollen Nationalparkführerin Agnes Ratering und Nationalparkvogelführer Edzard Busemann Erwachsenen und Kindern diesen Vogelreichtum zeigen.
Die Teilnehmenden werden in ihrem eigenen PKW von Edzard Busemann durch seine Heimat, das Rheiderland geführt. Alles Wissenswerte über die verschiedenen Arten wird unterwegs über Funkgeräte weitergegeben.Kinder können unterwegs ihre Beobachtungsfähigkeiten prüfen und alle erkannten Vögel auf einer Karte ankreuzen.
Höhepunkt der Führung findet am Dollart statt. Dort erwarten wir die Gänse, die hier in der Dämmerung an ihren Schlafflächen eintreffen. Bei diesem beeindruckenden Naturschauspiel probieren wir, was das Rheiderland Kulinarisches zu bieten hat: selbstgebackenes Brot, eine wärmende Suppe und selbst gepresste Obstsäfte von Rheiderländer Streuobstwiesen.
Die Tour wird im eigenen PKW zurückgelegt, die Beobachtungsstationen sind barrierefrei.
.Ort: Jemgum
Veranstalter: NABU Rheiderland
Kosten: Erwachsene 15,-€ Kinder 7,50 €
Treffpunkt: Pendlerparkplatz Soltborg an der A 31 Abfahrt Jemgum/Bingum (53.231921, 7.396351)
Anmeldung: Agnes Ratering 04959-3299987 [email protected]
Edzard Busemann 04953-921585 [email protected]
Das Rheiderland zählt mit seiner landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft , mit seinen zeit- und teilweise feuchten bis nassen Wiesen und Weiden wegen seines „von Offenheit und Weite geprägten Charakters“ sowie seiner Lage „im Nahbereich von Ems und Dollart zu den avifaunistisch bedeutendsten Gebieten im westlichen Niedersachsen“. (NLWKN) Vögel, die ihre Schlafplätze im Dollart und am Geisesteert, der Oldersumer Marsch sowie entlang des Fehntjer Tief haben, nutzen das Gebiet zur Nahrungssuche.
Als Rastplatz für Zugvögel wie Goldregenpfeifer, Großer Brachvogel und Kiebitz sowie als Überwinterungsgebiet für Nordische Gänse, wie Bläss- und Nonnengänse hat das Rheiderland nationale bis internationale Bedeutung.
Wer dieses Naturerlebnis aufsuchen möchte, sollte sich an ein paar einfache Regeln und rücksichtsvolles Verhalten gegenüber Tieren, Pflanzen und natürlich auch Menschen halten.
Bleiben Sie auf zugelassenen, markierten Wegen, ganz besonders in der Brutzeit.
Ihr Hund darf Sie begleiten, ist aber immer angeleint. Rastvögel, die von Hunden verscheucht werden, verbrauchen mühsam angefressene Energie, die sie für ihren Weiterzug brauchen.
Brutvögel nehmen den Hund als Feind wahr, geraten nicht selten in Panik und entfernen sich vom Nest. Je nach Häufigkeit kann das fatale Folgen auf den Bruterfolg haben.
